Auffällig ist die Häufung von Elektroberufen an der Spitze. Hinter Elektroinstallateurinnen auf dem zweiten Rang folgen auf Rang drei Installateure und Mechanikerinnen für Elektronik und Telekommunikationstechnik. Auch Telekommunikations- und Rundfunktechniker auf Rang acht, material- und ingenieurtechnische Fachkräfte auf Rang zehn sowie Ingenieurinnen der Elektrotechnik auf Rang 14 gehören zu den am schwersten zu besetzenden Berufen.
In den vordersten Rängen ebenfalls stark vertreten ist der Gesundheitsbereich. Neben Ärztinnen und Ärzten auf dem ersten Platz befinden sich akademische und nichtakademische Krankenpflege- und Geburtshilfefachkräfte auf den Plätzen 5 und 6. Auf den Plätzen 17 bis 20 folgen weitere Assistenz- und Fachberufe in der Human- und Tiermedizin.
Im Vergleich zur schweizweiten Rangliste sind in der Zentralschweiz ist die Situation bei Präzisionshandwerkern und kunsthandwerklichen Berufen, beispielsweise Uhrmachern, Mikromechanikerinnen und Schmuckwarenherstellern. Schweizweit befindet sich diese Berufsgruppe auf Rang 85, in der Zentralschweiz auf Rang 13. Zuletzt kamen hier auf eine arbeitssuchende Person drei offene Inserate.
Im Jahr 2025 gingen in der Zentralschweiz rund 500 Jobs bei Industrieunternehmen verloren. Die Arbeitslosenquote stieg in der gleichen Zeit deutlich an. Dennoch kann nicht von einer Entspannung beim Fachkräftemangel gesprochen werden. Schuld ist die Demografie. In den nächsten Jahren gehen geburtenstarke Jahrgänge in Pension.
Unternehmen sind gefordert. Erstens müssen sie ihr grosses Engagement in die Aus- und Weiterbildung weiterführen. Zweitens entscheidet die Produktivität. Sie müssen investieren und Prozesse optimieren, dass mit weniger Ressourcen mehr hergestellt werden kann. Drittens ist die Politik gefordert. Ein wachsender Staatsapparat konkurrenziert die Privatwirtschaft um dieselben Fachkräfte, und administrative Auflagen binden Personal, das anderswo fehlt.
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
Die Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz IHZ ist eine der insgesamt 18 Industrie- und Handelskammern der Schweiz.
Die IHZ ist das Zentralschweizer Kompetenzzentrum für Wirtschaftspolitik und Export. Parteipolitisch unabhängig vertritt sie als wichtiges regionales Netzwerk über 700 Unternehmen in den Kantonen Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden und Nidwalden. Neben Wirtschaftspolitik, Export und ihrer Netzwerktätigkeit engagiert sich die IHZ auch im Bildungsbereich.
So trägt die IHZ als Organisatorin der Wirtschaftswochen an Zentralschweizer Schulen, als Miteigentümerin der Swiss School for International Business SSIB oder mit individualisierten Exportseminaren aktiv zum Wissenstransfer bei.
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
| Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz (Firmenporträt) | |
| Artikel 'Fachkräftemangel-Index 2026 - Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz...' auf Swiss-Press.com |
Zeit für die 13. Rente aus der 2. Säule
Gewerkschaftsbund Schweiz, 21.08.2026Kundenvertrauen stärkt PostFinance - Halbjahresergebnis auf Niveau der Vorjahre
PostFinance AG, 21.08.2026 Swiss Prime Site AG, 21.08.2026
08:51 Uhr
«Sie wollen die Vorteile eines Staates haben, ohne einer zu sein» »
06:08 Uhr
Polit-Affäre in Uster ZH: Der Polizeikommandant und die anonymen ... »
05:32 Uhr
Turbulenzen bei US-Staatsanleihen haben auch für Anleger in der ... »
23:32 Uhr
Oswald Grübel im Interview: «Träten wir der EU bei, glaube ich ... »
19:52 Uhr
31 Tage ohne Auto – Für die einen eine Befreiung, für die anderen ... »
1664 Bier Blanc 0.0% 6x33cl
CHF 9.95
Coop
1664 Blanc Weizen Bier 6x33cl
CHF 9.95
Coop
1664 Blanc Weizen Bier 6x50cl
CHF 12.95
Coop
1664 Original Lager Bier 24x50cl
CHF 21.90 statt 43.80
Coop
1664 Original Lager Bier 6x50cl
CHF 10.95
Coop
Aargau AOC Rosé Besserstein
CHF 13.95 statt 19.95
Coop
Aktueller Jackpot: CHF 1'083'394