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In der Schweiz sind Menschen mit Behinderungen immer noch weitgehend ausgeschlossen



Pro Infirmis


16.06.2026, Zurich (ots) - Nach 2023 publiziert Pro Infirmis heute ihren zweiten Inklusionsindex. Diese in der Schweiz einzigartige repräsentative Studie analysiert, wie Menschen mit Behinderungen ihre Inklusion in 10 Lebensbereichen wahrnehmen. Zum ersten Mal lässt sich so die zeitliche Entwicklung der Inklusion abbilden. Rund 1,7 Millionen Menschen sind in der Schweiz von einer Behinderung betroffen.


Ein enttäuschendes Ergebnis

Ein Teil der befragten Menschen mit Behinderungen sieht geringfügige Verbesserungen bei der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Behinderung. Doch bestehen in vielen Lebensbereichen erhebliche Hindernisse, welche die Inklusion und Teilhabe einschränken oder gar verunmöglichen. Etwa vier von fünf Personen fühlen sich in mindestens einem Lebensbereich stark ausgeschlossen.

Problemfelder Politik, Arbeit und Mobilität

Die Ausgrenzung ist in drei der zehn untersuchten Bereiche besonders ausgeprägt: Politik, Arbeit und Mobilität. Knapp drei von vier Menschen mit Behinderungen finden, dass sie politisch nicht hinreichend vertreten sind. Und vier von fünf schätzen ihre Chancen auf eine Stelle im ersten Arbeitsmarkt als schlecht ein. Hinzu kommt, dass sich zwei von fünf Menschen mit Behinderungen bei der Nutzung des öffentlichen Verkehrs eingeschränkt fühlen.

Dringender Handlungsbedarf

Diese Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, jetzt griffige Massnahmen für die Inklusion zu ergreifen. Für Manuele Bertoli, Co-Präsident von Pro Infirmis, zeigt die Studie, "dass Inklusion im Alltag von Menschen mit Behinderungen noch lange nicht fest verankert ist. Der Handlungsbedarf bei Bund und Kantonen ist riesig."

Weitere Informationen

Der vollständige Bericht steht hier zum Download bereit: https://www.proinfirmis.ch/fileadmin/bilder/4_Ueber_uns/kampagnen/2026/Inklusionsindex_2026/gfzb_In klusionsindex26_D.pdf. Für Interviews und Erfahrungsberichte von Menschen mit Behinderungen im Zusammenhang mit der Studie, stellen wir gerne Kontakte zur Verfügung.

Pressekontakt:

Philipp Schüepp, Leiter Kommunikation und Politik

philipp.schueepp@proinfirmis.ch, Tel. 058 775 26 62

Lionel Frei, Kommunikation und Public Affairs Romandie

lionel.frei@proinfirmis.ch, Tel. 079 472 71 42


Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.



Über Pro Infirmis:

Pro Infirmis führt in der ganzen Schweiz Beratungsstellen und unterstützt Menschen mit körperlichen, kognitiven und psychischen Beeinträchtigungen.

Als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Zürich ist Pro Infirmis politisch unabhängig und konfessionell neutral. Mit unseren Dienstleistungen fördern wir das selbstständige und selbstbestimmte Leben von Menschen mit Behinderungen.

Pro Infirmis setzt sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen aktiv am sozialen Leben teilnehmen können und nicht benachteiligt werden. Dieses Ziel möchten wir gemeinsam mit den Betroffenen erreichen.


Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


--- Ende Artikel / Pressemitteilung In der Schweiz sind Menschen mit Behinderungen immer noch weitgehend ausgeschlossen ---


Quellen:
  HELP.ch

Weitere Informationen und Links:
 Pro Infirmis (Firmenporträt)

 Artikel 'In der Schweiz sind Menschen mit Behinderungen immer noch weitgehend ausgeschlos...' auf Swiss-Press.com





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