Ein enttäuschendes Ergebnis
Ein Teil der befragten Menschen mit Behinderungen sieht geringfügige Verbesserungen bei der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Behinderung. Doch bestehen in vielen Lebensbereichen erhebliche Hindernisse, welche die Inklusion und Teilhabe einschränken oder gar verunmöglichen. Etwa vier von fünf Personen fühlen sich in mindestens einem Lebensbereich stark ausgeschlossen.
Problemfelder Politik, Arbeit und Mobilität
Die Ausgrenzung ist in drei der zehn untersuchten Bereiche besonders ausgeprägt: Politik, Arbeit und Mobilität. Knapp drei von vier Menschen mit Behinderungen finden, dass sie politisch nicht hinreichend vertreten sind. Und vier von fünf schätzen ihre Chancen auf eine Stelle im ersten Arbeitsmarkt als schlecht ein. Hinzu kommt, dass sich zwei von fünf Menschen mit Behinderungen bei der Nutzung des öffentlichen Verkehrs eingeschränkt fühlen.
Dringender Handlungsbedarf
Diese Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, jetzt griffige Massnahmen für die Inklusion zu ergreifen. Für Manuele Bertoli, Co-Präsident von Pro Infirmis, zeigt die Studie, "dass Inklusion im Alltag von Menschen mit Behinderungen noch lange nicht fest verankert ist. Der Handlungsbedarf bei Bund und Kantonen ist riesig."
Weitere Informationen
Der vollständige Bericht steht hier zum Download bereit: https://www.proinfirmis.ch/fileadmin/bilder/4_Ueber_uns/kampagnen/2026/Inklusionsindex_2026/gfzb_In klusionsindex26_D.pdf. Für Interviews und Erfahrungsberichte von Menschen mit Behinderungen im Zusammenhang mit der Studie, stellen wir gerne Kontakte zur Verfügung.
Pressekontakt:
Philipp Schüepp, Leiter Kommunikation und Politik
philipp.schueepp@proinfirmis.ch, Tel. 058 775 26 62
Lionel Frei, Kommunikation und Public Affairs Romandie
lionel.frei@proinfirmis.ch, Tel. 079 472 71 42
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
Pro Infirmis führt in der ganzen Schweiz Beratungsstellen und unterstützt Menschen mit körperlichen, kognitiven und psychischen Beeinträchtigungen.
Als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Zürich ist Pro Infirmis politisch unabhängig und konfessionell neutral. Mit unseren Dienstleistungen fördern wir das selbstständige und selbstbestimmte Leben von Menschen mit Behinderungen.
Pro Infirmis setzt sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen aktiv am sozialen Leben teilnehmen können und nicht benachteiligt werden. Dieses Ziel möchten wir gemeinsam mit den Betroffenen erreichen.
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
| Pro Infirmis (Firmenporträt) | |
| Artikel 'In der Schweiz sind Menschen mit Behinderungen immer noch weitgehend ausgeschlos...' auf Swiss-Press.com |
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