Alkoholkonsum während der Schwangerschaft ist die häufigste vermeidbare Ursache für neurologische Entwicklungsstörungen bei Kindern, von welchen jedes Jahr Tausende von Neugeborenen in der Schweiz betroffen sind. Alkohol ist zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft ein Gesundheitsrisiko. Die neue Befragung von Sucht Schweiz bei schwangeren Frauen gibt jetzt Hinweise darauf, wie das Vorsorgeprinzip "Kein Alkohol während der Schwangerschaft" umgesetzt wirdund wo die Schwierigkeiten liegen.
Demzufolge wissen 90% der von Sucht Schweiz befragten schwangeren Frauen, dass es für die Gesundheit des Kindes zentral ist, während der Schwangerschaft auf Alkohol zu verzichten. Drei Viertel haben schon vom Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) gehört.
So ist es nicht verwunderlich, dass knapp 95 % der Befragten angaben, nach der Bestätigung der Schwangerschaft keinen Alkohol (mehr) getrunken zu haben. Doch etwas weniger als die Hälfte der teilnehmenden Frauen gab an, zwischen der Empfängnis und der Bestätigung der Schwangerschaft konsumiert zu haben, und 6 % gaben an, auch nach der Bestätigung weiterhin Alkohol getrunken zu haben.
"Wir denken, dass einigen Frauen nicht die notwendige professionelle und soziale Unterstützung zur Verfügung steht," so die Projektleiterin Lydia Paiva Quintao. "Es braucht einen gesellschaftlichen Bewusstseinswandel, der den Nicht- Konsum bereits ab Beginn eines Schwangerschaftswunsches fördert."
Mangelnde Information und Unterstützung
Offenbar bestehen Schwierigkeiten und Informationslücken, die die Umsetzung des Prinzips "Kein Alkohol während der Schwangerschaft" behindern.
Klare Botschaft: Kein Alkohol in der Schwangerschaft
Die Botschaft "Kein Alkohol während der Schwangerschaft" basiert auf einer soliden wissenschaftlichen Grundlage. Da es keinen nachgewiesenen Grenzwert für einen risikofreien Alkoholkonsum gibt, haben zahlreiche Gesundheitsbehörden weltweit dieses "Vorsorgeprinzip" übernommen. Dieses Prinzip gilt eigentlich ab der Empfängnis. Da manche Schwangerschaften aber ungeplant sind, ist das Prinzip schwierig vollständig umzusetzen, und auch bei geplanten Schwangerschaften ist oft eine langanhaltende Unsicherheit vorhanden. So wird empfohlen, den Alkoholkonsum bereits ab der geplanten Schwangerschaft einzustellen.
Kasten:
Alkoholkonsum während der Schwangerschaft ist die häufigste vermeidbare Ursache für neurologische Entwicklungsstörungen bei Kindern. Die pränatale Alkoholexposition ist mit einem breiten Spektrum somatischer, kognitiver und verhaltensbezogener Auswirkungen verbunden, die unter dem Begriff "Fetale Alkoholspektrumstörungen" (FASD) zusammengefasst werden, wobei das Fetale Alkoholsyndrom (FAS) die schwerste Form darstellt. Diese irreversiblen Störungen führen zu Lernschwierigkeiten, Verhaltensstörungen und anhaltenden neurologische Störungen im Erwachsenenalter und stellen eine erhebliche Belastung für die Betroffenen, deren Familien und die Gesellschaft dar. Die Schweiz zeichnet sich durch einen Mangel an empirischen Daten aus. Dennoch lassen die wenigen vorhandenen Indikatoren vermuten, dass jedes Jahr Tausende von Neugeborenen von FASD und Hunderte von FAS betroffen sind.
Pressekontakt:
Markus Meury
Mediensprecher
Tel.: 021 321 29 63
Lydia Paiva Quintao
Projektverantwortliche
021 321 29 32
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber. Bildrechte: Sucht Schweiz
Sucht Schweiz will Probleme im Zusammenhang mit dem Konsum psychoaktiver Substanzen und Verhaltensweisen mit Suchtpotenzial verhindern oder vermindern.
Wir fördern die gesellschaftliche Debatte im Suchtbereich. Wir entwickeln und verbreiten wissenschaftliche Erkenntnisse, die es erlauben, die zugrundeliegenden Probleme zu verstehen, ihnen vorzubeugen und angemessen zu begegnen. Wir setzen uns für wirksame Massnahmen und politische Rahmenbedingungen zur Problemreduktion ein. Wir engagieren uns für ein Umfeld, das den Menschen eine gesunde Lebensweise erleichtert und die individuellen Gesundheitskompetenzen stärkt. Dabei kombinieren wir Massnahmen der Suchtprävention und der Gesundheitsförderung.
Wir unterstützen all jene mit besonderen Risiken – Kinder und Jugendliche sowie Menschen in kritischen Lebensphasen. Betroffenen und Nahestehenden stehen wir informierend, beratend oder finanziell zur Seite.
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
| Sucht Schweiz (Firmenporträt) | |
| Artikel 'Kein Alkohol in der Schwangerschaft: Die Botschaft kommt an, muss aber noch früh...' auf Swiss-Press.com |
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