Auftragseingang normalisiert sich
Corona führte nicht zur beim Umsatz zu Verzerrungen, sondern auch bei den Aufträgen. Die Zurückhaltung bei der Vergabe von neuen Aufträgen war 2020 besonders gross. Als die privaten und öffentlichen Bauherren anfangs 2021 wieder Zuversicht gefasst hatten, massierten sich die Neuaufträge im Anfangsquartal 2021, es wurde ein Rekordwert von 7.2 Mrd. Franken registriert. Vor diesem Hintergrund ist der jetzige Rückgang von 11% an Auftragseingängen einzuordnen. Mit 6.4 Mrd. Franken bewegen sie sich auf einem Niveau, das vor Corona üblich war.
Trockener Arbeitsmarkt, saftige Lohnerhöhungen
Mit 16.3 Mrd. Franken sind die Auftragsbücher derzeit gut gefüllt. Die Baufirmen und ihr Personal sind gut ausgelastet. Die Arbeitslosenquote ist mit zuletzt 3.5% im April so tief wie seit mehreren Jahren nicht mehr. Es herrscht ein Mangel an Fachkräften aufgrund der vorteiligen Baukonjunktur, aber auch wegen der unvorteilhaften demographischen Entwicklung.
Viele Baufirmen haben von sich aus die Löhne im laufenden Jahr auch ohne Kollektivvereinbarung angehoben - im Durchschnitt um 1.5%. Mit diesen leistungsbezogenen Lohnsteigerungen tragen die Baufirmen dazu bei, dass möglichst viele Fachkräfte in der Branche gehalten und neue Beschäftigte von ausserhalb hereingeholt werden können.
Verhalten zuversichtlich - Risiken bei Baumaterialpreisen
Für das zweite Quartal sind die Baumeister noch zuversichtlich. Der Bauindex prognostiziert für das 2. Quartal ein Umsatzplus von 6.4% gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Bauindex ist das gemeinsame Prognoseinstrument der Credit Suisse und des SBV. Auf mittlere Sicht, sprich die nächsten sechs Monate, lässt die Zuversicht unter den Baufirmen laut der KOF etwas nach. In der zweiten Jahreshälfte dürfte das Wachstum gemäss Bauindex etwas nachlassen. Zum einen belastet der Krieg in der Ukraine die weltweite Konjunktur. Zum anderen könnte die Furcht vor möglichen Lieferengpässen zu Vorsicht mahnen.
Bauherren zeigen unterschiedliches Verständnis für Teuerung
Die Baufirmen sind besorgt, dass ihre Lieferanten das Baumaterial rechtzeitig bereitstellen. Die Preise für Stahl, Bitumen, Diesel usw. sind weiterhin sehr hoch und volatil. Diese Kosten können teilweise an die Bauherren weitergereicht werden. Manche öffentlichen und privaten Bauherren zeigen sich bereit, gemeinsam faire Lösungen zu finden. Die öffentlichen Bauherren sind aufgerufen, die KBOB--Empfehlungen zur Kostenbeteiligung anzuwenden und den Mengennachweis einzuführen. Der SBV führt Gespräche mit den öffentlichen und privaten Bauherren, um sie für die Thematik zu sensibilisieren.
Weitere Informationen
Übersicht Daten 1. Quartal 2022:
Detaillierte Daten zur
Baukonjunktur:
Bauindex:
Pressekontakt:
Bernhard Salzmann, Leiter Politik und Kommunikation SBV
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Matthias Engel, Mediensprecher SBV
E-Mail:
Fabian Waltert, Credit Suisse, Swiss Real Estate Economics
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